Wie du einen Lebenslauf schreibst

KÜRZLICHE

Wie du einen Lebenslauf schreibst

Posted OnMay 12, 2017 0

Eine Bewerbung gehört immer noch zu den unliebsamen Aufgaben, denen man sich irgendwann einmal stellen muss. Dabei kann man meistens nicht einfach „drauf los schreiben“, sondern sollte sich vorher eine gute Struktur überlegen, wie man zum Beispiel seinen Lebenslauf verfasst. Denn dieser spielt bei der Bewerbung eine wichtige Rolle.

Ich möchte dir an dieser Stelle verraten, wie du deinen Lebenslauf am besten aufbaust und welchen Stil du dabei verwenden solltest. Wenn du noch weiterführende Fragen hast, die mein Artikel dir nicht beantwortet, dann schreib mir eine E-Mail, und ich helfe dir gerne weiter.

Der grundsätzliche Aufbau

Du beginnst stichwortartig mit einigen persönlichen Daten: Name, Geburtstag, Geburtsort, Adresse, Kontaktdaten und Staatsangehörigkeit. Mittlerweile nicht mehr oft gesehen sind die beruflichen Positionen deiner Eltern, Infos zu deinen Geschwistern oder deine Religionszugehörigkeit.

Danach folgen deine beruflichen Erfahrungen und deine Stationen sowie spezielle Qualifikationen, die dich auszeichnen, zum Beispiel: Weiterbildungen, technische Fähigkeiten oder Sprachen.

Chronologisch oder amerikanisch?

Ein Punkt, über den man nachdenken sollte, ist der, ob man mit seiner aktuellen Beschäftigung beginnt, also zeitlich absteigend seine Stationen beschreibt oder chronologisch mit dem ältesten Inhalt beginnt und im Verlauf aktueller wird. Grundsätzlich kannst du persönlich entscheiden, was dir lieber ist, aber ich finde es praktisch, wenn die aktuelle berufliche Situation direkt am Anfang ersichtlich ist. Von dieser ausgehend bewirbst du dich schließlich.

Der tabellarische Lebenslauf

Diese Form ist nicht nur praktisch, sondern auch schnell zu überblicken. Auf der linken Seite stehen die Rahmendaten (Monat, Jahr), auf der rechten Seite deine Positionen und Aufgaben. Fasse dich so kurz wie möglich und sei so aussagekräftig wie möglich.

Wichtige inhaltliche Tipps

Versuche, keine zeitlichen Lücken (über drei Monate) entstehen zu lassen. Bei deinen Zeitangaben sollten die Monate also aufeinanderfolgen. Wenn du tatsächlich eine längere Pause hattest, solltest du so ehrlich sein und diese mit tatsächlichen Fakten oder glaubwürdigen Tätigkeiten füllen. Es kann sein, dass du darauf angesprochen wirst. Also sei aufrichtig! Lücken, die durch Praktika, Krankheit, Umorientierung oder Sonstiges entstanden sind, sollten ehrlich angesprochen werden und sind keine Karriere-Killer.
Verzichte auf die Nennung von irrelevanten Hobbies oder Interessen. Wenn, dann sollten sie spezifisch sein und am besten einen beruflichen Bezugspunkt haben.
Unterschreibe den Lebenslauf persönlich und vergiss das aktuelle Datum dabei nicht.
Denk praktisch: Viele Personaler haben nur wenig Zeit und wollen deshalb schnell alles Wichtige auf einen Blick erkennen. Formuliere aussagekräftig und lass Firlefanz und Floskeln weg. Das steht den bedeutenden Fakten nur im Weg.

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